ROLLIERENDE FORECASTS STATT FIXE BUDGETS

Wenn man als GründerIn einen Plan aufstellt, dann ist der noch lange nicht in Stein gemeißelt.
 
Denn wir wissen alle, dass jeden Tag neue Ideen dazukommen, manche Maßnahmen am Markt super funktionieren und andere wiederum komplett floppen.

Nun sollen wir ja in einem Businessplan einen möglichst konsistenten quantitativen Plan entwickeln. Konsistent bedeutet in diesem Zusammenhang aber nur, dass dieser immer stimmig sein muss – d.h. wenn sich z.B. der Umsatz erhöht, dann werden sich wahrscheinlich auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhen, usw.. 

Aber es ist nicht damit gemeint, dass der Plan nicht verändert werden darf, denn „das Bessere ist des Guten Feind“. Am besten ist es, dass zuerst ein seriöser Plan entwickelt wird, den wir verfolgen wollen. Kommen dann Ideen und Maßnahmen dazu, dann werden wir vor allem jene Ideen in die Umsetzung bringen, die sich auch wirtschaftlich rechnen.

Im Schaubild im Kopf wird dargestellt, wie sich ein derartiger Forecast entwickeln kann. Wir haben bis zu einem bestimmten Stichtag unumstößliche Istdaten, hierauf setzen die Plandaten der Ursprungsplanung für den restlichen Zeitraum auf und wir erhalten unseren ersten Forecast für das Gesamtjahr. Nun entstehen im Laufe der Zeit neue Ideen. Z.B. könnten wir im zweiten Quartal auf eine Messen gehen und hier erwarten wir, dass diese 25Tsd kostet; wir erwarten hierbei aber, dass wir Zusatz-Roherträge von 30Tsd erwirtschaften könnten. Dann folgt z.B. die Idee, dass wir unter Einsatz eines Verschnittoptimierungsprogrammes 10% der Materialkosten einsparen können. Eine derartige Software würde 35Tsd Euro Kosten. Die Einsparung beim Material ist schnell gerechnet, hinzu kommen die Abschreibung für die Software und die Zinsen für die Finanzierung. Addiert man nun den Restplan mit den Änderungen aufgrund der Maßnahmen, so erhält man einen revidierten Restjahresplan und durch Hinzusetzung der Istdaten dann den revidierten Forecast für das Gesamtjahr.

Hier zwar nicht dargestellt, aber natürlich sinnvoll, ist dann auch die Anpassung der Folgejahresprognosen auf Basis der Maßnahmenauswirkungen.

Somit kann man Monat für Monat oder Quartal für Quartal die Pläne Schritt für Schritt anpassen und erhält stets ein treffsicheres Bild von der wirtschaftlichen Entwicklung der Zukunft.

Gehen bestimmte Maßnahmen nicht so auf, wie gedacht, so wird dies ebenso als dann z.B. korrigierte Maßnahme eingepflegt.

Das stete Auseinandersetzen mit Verbesserungsideen und -maßnahmen und dem Einpflegen der quantitativen Wirkungen in die rollierende Planung erzeugt Lerneffekte und die stets zeitnahe Optimierung des Geschäftsmodells hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit.

Dieser Tipp für GründerInnen stammt von Harald Schützinger 
schuetzinger@orange-cosmos.com 
www.orange-cosmos.com

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